Etosha - Halali nach Namutoni - Tag 5
- Holger Schweitzberger

- 14. Juli 2022
- 2 Min. Lesezeit
Sonntag 17. Juli Gestern Abend erhalten wir noch Camingnachbarn. Ein Tojota Hillux mit zwei Dachzelten wählt die Campsite neben uns. Bei der Anfahrt grüßt der Fahrer schon, ich lese, dass es ein deutsches Unternehmen ist, bei dem der Camper gebucht wurde. Ergo schlussfolgere ich, dass wir deutsche Gesellschaft bekommen.
Nach einer Weile kommt der männliche Teil des Pärchens zu uns und fragt, ob wir noch Milch benötigen. Sie bleiben nicht mehr lange in Namibia und haben noch drei Tüten. Leider brauchen wir nichts, Heidi hat ja Kaffeweißer für sich und für andere Zwecke haben wir kein Verwendung.
Abends machen wir es uns mit GiTo Bequem und unsere Nachbarn auch. Ich frage sie, ob sie Lust auf ein paar Oliver hätten und so entwickelt sich ein lustiger Abend bis 22:30 Uhr. Unsere beiden Gin Vorräte gehen dabei fast zur Neige.
Heike ist wie Heidi Erzieherin und Christoph wie ich in der IT tätig. Das passt ja. Heikes Sohn heiratet in zwei Wochen, Tobi in einer. Sachen gibt's.
Trotz des späten zu Bettgehens bin ich 6:30 Uhr wach, gegen acht Uhr begebe ich mich zum Wasserloch, bis auf eine Hyäne und zwei Schakale lässt sich aber niemand sehen. Hatten wahrscheinlich auch alle eine lange Nacht.
9:15 Uhr machen wir uns auf den Weg ins Namutomi Camp. Nachdem wir gestern schon eine eventuelle Route abgefahren sind, geht es heut die Hauptstrecke entlang. Ab und an wollen wir die Wasserlöcher ansteuern um soviel wie möglich Tiere zu sichten. Vielleicht sogar einen Jaguar, der fehlt uns nämlich noch.
Entlang des Weges sehen wir riesige Zebraherden, Unmengen Springböcke und auch mehrere Herden Gnus. Die Wege zu den Wasserlöchern sind alles in einem unsäglichen Zustand. Wir haben einfach keine Lust mit 5 km/h drei oder vier Kilometer zu fahren und bei jedem großen Loch zu überlegen, wie wir es am besten durchfahren. Bei einem Wasserloch machen wir eine Ausnahme, werden aber leider nur mit einem leeren Wasserloch belohnt. Auch die halbe Stunde Wartezeit bringt keine Änderung.
12:15 Uhr erreichen wir Namutori. Auch hier ist die Campsite frei wählbar und da wir zeitig ankommen können wir die für uns am besten erscheinende aussuchen. Campsite 26, fast an den Duschen und Toiletten.
Der Untergrund ist hier Gras, so staubt es nicht so, wenn Autos vorbeifahren. Auch hier gibt es einen Shop - Alkohol und Eis -, ein Restaurant, Pool und Wasserloch.
Alles ist sehr sauber und nach und nach trudeln immer mehr Camper ein. Die meisten kennen wir von den vorherigen Campsites.
Nach einer kleinen Siesta, heizen wir unser Braai ein und entfachen nach dem Essen das Lagerfeuer. Als es dunkel ist, besuchen wir noch einmal das Wasserloch, hier ist allerdings gähnende Leere, nur weit am Horizont ist eine Giraffe zu sehen. Das wars aber auch schon.
Wir lassen den Abend mit Hummeldumm ausklingen und realisieren dass es für lange Zeit der letzte Tag im Etosha gewesen ist.
























































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