Palau Penang: George Town - Street Art Tour
- Holger Schweitzberger

- 20. Juli 2023
- 4 Min. Lesezeit

24. Juli Wie immer wenn wir hier aus den Hotelfenstern schauen, deren Räume eine Klimaanlage besitzen, denken wir, dass es ja ganz schön kalt draußen sein muss.
Ein Blick auf die Wetter App widerlegt diesen Gedanken, 7:30 Uhr sind es bereits 27°C. Das Gute daran ist, es wird auch nicht viel wärmer.
Als Erstes müssen wir heute früh checken, ob unser Hotel Frühstück anbietet, das haben wir damals nämlich nicht gebucht.
Danach steht ein Spaziergang durch die Altstadt von George Town an. Es gibt hier soviel zu sehen, wir hoffen dass wir die vorgenommene Runde schaffen. Und so sieht sie aus:
Sightseeing George Town
Die Gesamtstrecke dieser George Town-Wanderung beträgt etwa sechs Kilometer. Die Gesamtzeit für die Runde beträgt drei bis fünf Stunden, wenn man an jeder Attraktion anhält und sie besichtigt. Für die längeren Abschnitte dazwischen werden wir sicher auf ein Grab zurück greifen.
Zusätzlich hier eine Liste aller Sehenswürdigkeiten und Museen der Stadt:
Sehenswürdigkeiten und Museen in George Town
Alternativ dazu, wollen wir uns noch den ganzen Street Art Bildern widmen und so viel wie möglich von ihnen entdecken.
Der Tag ist also gut verplant. Mal sehen was wird.
Frühstück können wir im Hotel noch buchen, wir entscheiden uns erst einmal für einen Tag, mal sehen wie wir zufrieden sind.
Der Frühstücksraum ist sehr schön und gemütlich, die Essensauswahl riesig. Ich esse wieder Dumplings und Nudelsuppe, Heidi macht mir, bis auf die Nudelsuppe alles nach.


Am Nachbartisch sitzt eine indische Familie, eine Frau von ihnen hat heute Geburtstag und erhält eine riesige Schokotorte. Da sie die natürlich nicht schafft, erhalten alle Anwesenden von ihr ein Stück.
Satt verlassen wir das Hotel, draußen sind es 31°C, aber es weht ein leichter Wind. Wir rufen uns ein Grab und fahren zum Hotel Chulia Mansion. Wir wollen nun doch erst die Street Art erkunden, evtl. sind auf der Strecke ja auch ein paar andere Sehenswürdigkeiten.
Streetart in George Town
Mit dem Fahrer unterhalten wir uns über die politische Lage und so vergeht die Fahrzeit recht schnell.
Am Hotel Chulia Mansion gibt es die ersten beiden Bilder zu bewundern.


Dann geht es weiter zum Grand Swiss Hotel. Hier wurden vom Hotel einige Bilder in Auftrag gegeben, da sie noch nicht so bekannt sind, stehen sich auch kaum Touristen im Weg.
Die Bilder sind sehr cool, seht selbst:





Man kann diese Bilder aber auch etwas aufhübschen - oder auch nicht:






Leider steigt die GoPro bei den Temperaturen immer wieder aus, so dass sie heute für mich unbrauchbar ist. Muss das iPhone eben herhalten.
Die nächsten Bilder lasse ich unkommentiert, nur soviel, wir mussten in der Hitze ganz schön herum rennen um sie zu finden, einige sind wirklich sehr versteckt.






















Drei Stunden sind wir durch die Gegend gezogen, zwischendurch haben wir noch Tempel und Moscheen besichtigt und den einen oder anderen Ice-Tea getrunken.
Nach dem Besuch der Freitagsmoschee ruft uns eine junge Frau "Hallo" entgegen. Es war die Tochter die wir mit ihren Eltern an dem großen Baum im Regenwald fotografierten. So klein ist die Welt. Eventuell sehen wir uns ja noch einmal in Singapur, da wollen sie auch noch hin. Wir wissen nur nicht wann. Lassen wir uns überraschen.
Nachdem wir uns zwanzig Minuten in einem unterkühlten indischen Supermarkt akklimatisierten (ich habe noch ein schönes Bild gekauft), machen wir noch kurz Rast im Kapitan Restaurant. Wir bestellen Eistee und Wassermelonensaft sowie Naan mit Knoblauch und Käse.

Düüt, düüt, düüt - nach einer Weile piept es hinter mir. Ein Roboter. Er bringt die Getränke für unseren und den Nebentisch. Ich nehme ihm die Gläser ab und muss noch eine Taste drücken, damit er zum nächsten Tisch fährt. Hier ist was los.
Wir rufen uns ein Grab, der uns ins Hotel bringt. Der Pool ruft schon laut und nach einem ausgedehnten Bad flüchten wir vor der Hitze in die Siesta.
Am Abend rufen wir ein Grab und fahren wieder in die Altstadt um zu essen. Für jeden der auch einmal hierher kommt, stelle ich hier eine Liste von Foodstores ein:
Food in George Town
Wir besuchen das Red Garden Food Paradise. Mit dem Grab ungefähr einen Euro von uns entfernt.
Uns erwartet ein riesiger Raum mit unzähligen roten Plastikstühlen und Edelstahltischen. Alle Tische haben Nummern. Begehrt sind die Tische die sich in unmittelbarer Nähe zu den Deckenventilatoren befinden.
Ungefähr dreißig Stände befinden sich hier, die chinesische, thailändische, indische, malaysische und vietnamesische Küche anbieten - es gab sogar einen Stand Istanbul. Der verkaufte Döner. Während der Zeit die wir heute hier verbrachten, verkaufte er keinen einzigen.
Aus Lokalpatriotismus tat er mir leid. Aber der Döner sah auch nicht mehr schön aus.
Eine Bestellung sieht wie folgt aus:
Am Stand die Nummer der Speise (alles hat ein Bild mit Nummer) und die Tischnummer ansagen. Danach bezahlen.
Das Essen wird dann an den Tisch gebracht. Das kann schnell gehen oder wie bei den chinesischen Freunden, ewig dauern.
Ein Getränkekellner läuft auch herum, hier ordert man Bier oder Softdrinks, das geht sehr schnell.
Wir probieren überall kleine Häppchen, vom Hocker haut uns nichts. Ich persönlich würde solche Hallen ab jetzt meiden und lieber an der Straße mein Essen kaufen.
Ein Grab bringt uns wieder zum Hotel. Dort besuchen wir noch einmal die Bar und schlürfen einen Cocktail und danach gehen wir schlafen.



Auch heute war es wieder ein sehr schöner, interessanter Tag. Wir freuen uns auf morgen.
































































Kommentare