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Zwei Wochen Portugal im Winter

Aktualisiert: vor 2 Tagen




Langsam habe ich mich an meinen Ruhestand gewöhnt und konnte die letzten drei Monate viele Dinge erledigen, für die ich bisher nie richtig Zeit hatte.

Im Mittelpunkt stand dabei, die Vollendung meines lange geplanten Buchs. Anfang Januar war es endlich soweit, dass ich es in den Druck geben konnte. Jetzt dauert es sicher noch einmal drei - vier Wochen, ehe es als eBook oder physisch online oder im Buchhandel zum Verkauf steht.

Wer Interesse hat, es zu lesen, kann sich hier schon einmal über den Inhalt informieren.

Was ist sonst noch passiert? Am 22. Dezember starb Chris Rea nach kurzer Krankheit im Alter von 74 Jahren.

Erst mit knapp 20 Jahren begann er, Gitarre zu spielen. Seinen Durchbruch feierte Rea 1978 in den USA mit der Single "Fool If You Think It’s Over". In den 1980er-Jahren machte er sich mit Titeln wie "Josephine" einen Namen in Deutschland und Europa. In seiner Heimat Großbritannien erklomm er jedoch erst 1989 die Charts mit "The Road to Hell", dann mit "Auberge". Nahezu 30 Millionen Platten verkaufte der Blues- und Rockstar insgesamt.


Bildrechte: picture alliance / Georgios Kefalas/KEYSTONE/dpa | Georgios Kefalas
Bildrechte: picture alliance / Georgios Kefalas/KEYSTONE/dpa | Georgios Kefalas

Mitte Januar beginnen in der NFL auch wieder die PlayOffs. Green Bay erwischte zu Saisonbeginn einen ziemlich guten Start, schwächelten aber zum Ende wegen vieler Verletzungen. Trotzdem erreichten sie den 2. Platz in der NFC North und stehen damiot am 11. Januar im Wild-Card Game gegen die Chicago Bears. Gespielt wird im Soldier Field in Chicago. Für mich gehen die Packers als Aussenseiter in das Spiel, trotzdem bin ich guter Hoffnung, dass sie eine Runde weiter kommen.

Jetzt aber zum eigentlichen Thema. Ende Februar zieht es uns zwei Wochen nach Portugal. Dabei verbringen wir eine Woche im Norden des Landes und eine Woche an der Algarve.

Wir fliegen mit der portugiesischen Airline TAP und fahren anschließend mit dem Mietwagen folgende Route: Lissabon - Nazare - Porto - Coimbra - Sesimbra - Lagos - Lissabon.

Hotels habe ich wie immer über booking.com gebucht, ansonsten lassen wir uns überraschen, was alles auf uns zukommt.

In der Nacht zum 3. Januar überfällt die USA Venezuela und entführt deren Präsidenten Maduro. Auch wenn dieser ein lupenreiner Diktator ist, verstößt dieser Akt doch vehement gegen das Völkerrecht. Somit sind die USA keinen Deut besser als Russland. Von unseren Politikern kommt allerdings kein klares Veto.


Einige Tage später verkündet Trump, dass er auch Grönland annektieren will. Was ist mit diesem Honk nur los. Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas erleben werde.

Am 8. Januar wird für den kommenden Tag für Berlin und Brandenburg Katastrophenalarm ausgelöst. Das Sturmtief Elli soll viel Schnee, Glätte und Eisregen in unser Gebiet bringen. Die Schulen setzen ob dieser Hiobsnachrichten den Präsenzunterricht für diesen Tag aus.


Der Wetterexperte Dr. Karsten Brandt warnte eindringlich: „Planen Sie um, bleiben Sie zu Hause! Auf den Straßen besteht am Freitag Lebensgefahr.“ Seine Analyse: „Das milde Atlantik-Sturmtief knallt auf die kalte Luftmasse über Europa, wo alles tiefgefroren ist. Und genau dort wird es gefährlich!“


Doch der Meteorologe, Autor, Journalist und Unternehmer Jörg Kachelmann konterte heftig – öffentlich und scharf. Er hatte zuvor die Unwetter-Warnung auf BILD gelesen. „Kein Modell rechnet mit 40 Zentimetern Neuschnee am Freitag. Das Ereignis hat nichts mit dem zu tun, was zum Jahreswechsel 78/79 zu sehen war, woraus auch keine unmittelbare Lebensgefahr resultiert. All die täglichen Lügengeschichten und Weltuntergangsmärchen führen unweigerlich dazu, dass es niemand mehr dann ernst nimmt, wenn was wirklich Schlimmes kommt.“


Ich persönlich halte es mit Kachelmann, zu oft wurden in der letzten Zeit Szenarien angekündigt, die in keinster Weise eintraten.

Und auch diesmal ist es wieder der Fall. Mit dem Unterschied, dass am 9. Januar bereits 9:00 Uhr die Unwetterwarnung und Lebensgefahr wieder zurück genommen wurde.

Der Fairness halber muss ich aber auch sagen, dass es in Norddeutschland starke Schneefälle und Stürme gegeben hat.

Die Herrscher im Iran haben, nach den seit Mitte Dezember anhaltenden Demonstrationen, Anfang Januar das Internet für die Bevölkerung gekappt und töten wahllos Frauen, Kinder und Männer. Ich hoffe, dass die Tage dieses Regimes gezählt sind und die Menschen dort endlich in Frieden und Freiheit leben können.

Am 11. Januar verabschieden sich die Packers wieder einmal vorzeitig aus den Play Offs. Trotz einer komfortablen 21:3 Halbzeitführung, verliert man gegen den Erzfeind Chicago 27:31. Die Cheese Heads hoffen nun auf das nächste Jahr...


Blues hinter der Mauer ist ab sofort online und in Fachgeschäften erhältlich. Im Februar wird zusätzlich noch die e-Book-Variante angeboten.

Links dazu findet ihr überall auf meiner Webseite.

tbc




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