top of page
cover_print_right.jpg

Der Roman beginnt im September 1977 mit Jablonskis erstem Arbeitstag als Lehrling. Die Einführung in die Arbeitswelt wird zur Metapher für das Erwachsenwerden in einem kontrollierten System.

Jablonski lernt Schwalbe kennen, der ihm die Berliner Kneipenkultur bei Mutz'n näherbringt. Die Freundschaft entwickelt sich um die gemeinsame Liebe zur westlichen Musik - Rolling Stones, Led Zeppelin und Udo Lindenberg werden zu Symbolen der Rebellion.


Die erste Reise nach Prag zu Ostern 1978 wird zur Initiation in eine größere Welt der Freiheit. Im U Fleku erlebt Jablonski eine internationale Subkultur des Blues und der stillen Rebellion. Die Freundschaft zu Schwalbe und Audi vertieft sich durch gemeinsame Reisen. Eine große Tramp-Tour durch Osteuropa bis ans Schwarze Meer wird zum Höhepunkt ihrer Jugend: Sie erleben Ungarn, Rumänien und Bulgarien, treffen andere junge DDR-Bürger und kosten Freiheit fernab der heimischen Reglementierungen.


Während der Reise lernen sie Stina kennen, eine dänische Backpackerin, die ihnen eine neue Perspektive auf Freiheit eröffnet. Die Begegnung mit der ersten "Westlerin" ihrer Reise ist bedeutsam - sie verkörpert die grenzenlose Mobilität, die sie sich wünschen.


Zurück in der DDR verschärft sich die Überwachung. Jablonskis Vater wird wegen politischer Vergehen verhaftet und zu zwei Jahren Haft verurteilt - ein Schock, der die Unschuld der Jugend beendet. Jablonski muss Verantwortung übernehmen und seine Familie unterstützen.


Jablonski wird volljährig und beendet erfolgreich seine Elektrikerlehre. Stina besucht ihn mehrfach in Berlin, was zu einer intensiven, aber durch die politischen Umstände begrenzten Beziehung führt.


Als sie Journalistik studieren will, darf sie nicht mehr in die DDR einreisen. Nach einem letzten Wiedersehen mit Stina in Rumänien kehrt Jablonski nach Berlin zurück und beginnt eine Beziehung mit seiner Arbeitskollegin Carola. Diese Liebe entwickelt sich zu seiner ersten wirklich erwachsenen Beziehung.


bottom of page