Diese Website durchsuchen
356 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche
- unterwegs - reiseberichte und fotografien | urlaubsberichte
tristessa.info ist eine deutschsprachige Reise- und Blog-Website mit dem Titel „Reisen | Unterwegs – Reiseberichte und Fotografien“. Die Seite stellt persönliche Reiseberichte, Fotos und Erfahrungen aus verschiedenen Ländern und Regionen vor. Themen umfassen unter anderem Reisen in Länder wie Griechenland, Indien & Nepal, Iran, Jordanien, Malaysia & Singapur, Namibia, Kanada (Newfoundland & Nova Scotia), Schottland, Tokio und weitere Ziele. Ich reise gern. Sehr gern sogar. Das Problem ist nur: Ich kann mir nicht alles merken. Und irgendwann musste ich feststellen, dass mein Gedächtnis offenbar seine eigene Vorstellung davon hat, welche Informationen wichtig sind. Dass wir irgendwo ein fantastisches Essen hatten? Weiß ich noch. Dass wir dafür fast eine Stunde durch irgendeine völlig unbekannte Stadt gelaufen sind? Auch noch. Wie das Restaurant hieß? Tja. Irgendwann waren die Erinnerungen an frühere Reisen jedenfalls nur noch in kleinen Fragmenten vorhanden. Ein paar Bilder, ein paar Orte, ein paar Geschichten – und dazwischen jede Menge »Wo war das noch mal?«. Mit zunehmendem Alter wird das bekanntlich nicht besser. Also habe ich beschlossen, meinem Gedächtnis etwas Arbeit abzunehmen. Seitdem schreibe ich auf unseren Reisen Tagebuch. Nicht unbedingt jeden Tag und schon gar nicht in der Hoffnung, irgendwann einen Literaturpreis dafür zu bekommen. Sondern einfach deshalb, weil ich später noch wissen möchte, was wir erlebt haben. Und wenn dabei nebenbei noch die eine oder andere Geschichte entsteht, die man anderen erzählen kann – umso besser. Irgendwann kam dann der nächste Gedanke: Ich selbst lese unglaublich gern Reiseberichte. Ich stöbere in Foren, auf Reiseblogs und Webseiten herum, suche Inspiration für die nächste Reise und schaue mir an, was andere unterwegs erlebt haben. Warum also nicht die eigenen Erlebnisse ebenfalls teilen? Und so ist dieser Reiseblog entstanden. Hier findet ihr unsere Reisen, Erlebnisse, Umwege, Entdeckungen und natürlich jede Menge Fotos. Manches war von Anfang an so geplant. Anderes ist einfach passiert. Und genau das macht das Reisen für mich aus. Denn die besten Geschichten entstehen schließlich selten dann, wenn alles exakt nach Plan läuft. Viel Spaß beim Lesen und Mitreisen! Reisen. Entdecken. Erinnern. Aktuelles. Unterwegs in Griechenland – Tag für Tag. Antio Hellas Ein letzter Kaffee auf der Terrasse. Ein letzter Blick durch das Zimmer, ob wir auch wirklich nichts vergessen haben – denn erfahrungsgemäß tauchen vergessene Ladegeräte, Sonnenbrillen oder sonstige Kleinigkeiten immer erst auf, wenn man schon 500 Kilometer entfernt ist. Gegen zehn Uhr ist es dann tatsächlich so weit. Die Koffer sind verstaut, die Türen geschlossen und wir sitzen im Auto. Noch einmal ein wehmütiger Blick auf Nikiti und schon rollen wir langsam aus dem Ort Holger Schweitzberger 3 Min. Lesezeit Zuletzt unterwegs. R.I.P. Franky. Neu im Bücherregal. Mein erstes Buch. Und wieder Sonne, Meer und Ouzo. mehr > Bereits im Winter war für uns eigentlich alles klar: Im Herbst müssen wir wieder an die Ägäis. Uns fehlten die salzige Luft, das griechische Lebensgefühl – und natürlich der Duft von frisch gegrillten Sardinen, der zuverlässig dafür sorgt, dass sämtliche guten Vorsätze innerhalb weniger Sekunden das Weite suchen. Also: Warum lange überlegen? Griechenland ruft – und wir folgen. Schließlich ist ein kleiner Abstecher nach Griechenland eine durchaus vernünftige Entscheidung, wenn man eigentlich ganz woanders sein will. Frank Beard stirbt mit 77 Jahren. mehr > Es gibt Musiker, die hört man irgendwann einmal. Und es gibt Bands, die begleiten einen ein ganzes Stück durchs Leben. Für mich gehört ZZ Top eindeutig zur zweiten Kategorie. Am 19. und 20. März 1980 sah ich zum ersten Mal ein Konzert der drei Texaner. Schauplatz war die 6. Rocknacht in der Grugahalle Essen. Ich war damals – wie man so schön sagt – noch etwas jünger, aber offenbar schon alt genug, um zu erkennen, dass diese drei Herren etwas ganz Besonderes waren. Seit diesem Abend war ich ZZ-Top-Fan. Und nun ist mit Frank Beard einer dieser Musiker gestorben. Am 17. August 2026 starb der Schlagzeuger im Alter von 77 Jahren auf seiner Ranch in Richmond, Texas, im Kreise seiner Familie. 56 Jahre lang hatte er hinter den Drums von ZZ Top gesessen. Frank Beard war dabei schon eine ziemlich kuriose Erscheinung. Er spielte in einer Band, deren Markenzeichen aus langen Bärten, Sonnenbrillen und texanischem Rock'n'Roll bestand – und ausgerechnet er hieß Beard und hatte keinen. Das Leben besitzt eben manchmal einen ausgesprochen eigenartigen Humor. Aber natürlich war Frank Beard sehr viel mehr als der Mann ohne Bart. Während Billy Gibbons mit seiner Gitarre und Dusty Hill mit seinem Bass vorne auf der Bühne für das unverwechselbare ZZ-Top-Bild sorgten, saß Beard meist etwas weiter hinten. Dort allerdings war er derjenige, der den Laden zusammenhielt. Sein trockener, treibender Rhythmus war ein wesentlicher Bestandteil dieses ganz besonderen ZZ-Top-Sounds. Billy Gibbons bezeichnete ihn nach seinem Tod als einen außergewöhnlich innovativen Schlagzeuger und hob besonders seinen charakteristischen Backbeat hervor. Und was für eine Band das war! „La Grange“, „Tush“, „Cheap Sunglasses“, „Gimme All Your Lovin'“, „Sharp Dressed Man“, „Legs“ – ZZ Top lieferte den Sound für mehrere Jahrzehnte. Blues, Rock, Boogie und eine gehörige Portion texanische Lässigkeit. Dazu die Bärte, die Sonnenbrillen, die Hot Rods und diese völlig überdrehten MTV-Videos. Sie waren cool, ohne sich dabei allzu ernst zu nehmen. Und ich hatte das Glück, sie schon 1980 live erlebt zu haben, wenn auch nur vor dem Fernseher und mit der Gewissheit, sie nie im Leben live sehen zu können. Zum Glück täuschte ich mich und es kam alles ganz anders. Und viele Konzerte die sie in der Zitadelle spielten. Das macht den Tod von Frank Beard für mich noch ein bisschen persönlicher. Wenn man eine Band über Jahrzehnte begleitet, werden deren Musiker irgendwann zu einem Teil der eigenen Erinnerungen. Man verbindet bestimmte Songs mit bestimmten Lebensabschnitten, Konzerten, Freunden und Orten. Und manchmal reicht später ein einziges Schlagzeug-Intro, um einen sofort wieder in eine längst vergangene Zeit zurückzuversetzen. 2021 starb bereits Dusty Hill. Nun ist auch Frank Beard gegangen. Von der legendären Besetzung bleibt damit nur noch Billy Gibbons. ZZ Top will weitermachen – auch das entsprach Beards Wunsch. Aber diese ZZ Top, die ich am 19. und 20. März 1980 in der Grugahalle das erste Mal erlebt habe, bleibt natürlich für immer genau diese drei Typen: Billy, Dusty und Frank. Und irgendwo dazwischen sitzt auch ein Stück meiner eigenen Musikgeschichte. Danke, Frank. Für den Rhythmus. Für die Musik. Und für viele Jahrzehnte ZZ Top. Rest in Peace, Mr. Beard. Was soll da schon schief gehen? mehr > Seit dem 1. August 2026 ist mein neues Buch fertig. Und ja – ich kann es tatsächlich auch selbst kaum glauben. Nach unzähligen Stunden am Computer, überarbeiteten Kapiteln, verworfenen Ideen und der einen oder anderen Tasse Tee ist aus einer Idee schließlich ein richtiges Buch geworden. Der Titel lautet: »Was soll denn da schon schiefgehen?« Ein Satz, den man vermutlich viel zu oft sagt, bevor etwas schiefgeht. Genau darum geht es in meinem Buch: um Geschichten, Erlebnisse, Entscheidungen und Situationen, bei denen man hinterher vielleicht denkt: Das hätte ich mir auch anders vorstellen können. Es geht um Menschen, unterwegs sein, Begegnungen, kleine Katastrophen und große Überraschungen – und natürlich um die Erkenntnis, dass das Leben selten genau nach Plan läuft. Manchmal ist das ärgerlich. Manchmal absurd. Und manchmal ist es genau das, was eine gute Geschichte ausmacht. Ich habe versucht, das Ganze mit einer gehörigen Portion Humor zu erzählen. Denn wenn man schon mitten im Schlamassel steckt, kann man schließlich auch darüber lachen. Am besten natürlich hinterher. Ob alles wirklich so passiert ist? Nun ja … das überlasse ich Eurer Fantasie. Wenn Ihr neugierig geworden sind und wissen möchtet, was denn nun tatsächlich alles schiefgegangen ist, könnt Ihr das Buch hier bestellen. Und vielleicht erkennt Ihr euch in der einen oder anderen Geschichte sogar wieder. Denn seien wir ehrlich: Was soll denn da schon schiefgehen? Blues hinter der Mauer. mehr > Blues hinter der Mauer ist eine halb autobiografische Geschichte über Jugend, Freundschaft, Musik und den ziemlich komplizierten Versuch, in der DDR frei zu sein. Im September 1977 beginnt für Jablonski mit dem ersten Arbeitstag als Lehrling der Ernst des Lebens – zumindest theoretisch. Praktisch entdeckt er zusammen mit Schwalbe und Audi zunächst lieber die Berliner Kneipenwelt, hört Rolling Stones, Led Zeppelin und Udo Lindenberg und lernt, dass ein Plattenspieler manchmal mehr Freiheit verspricht als jede politische Diskussion. Die erste Reise nach Prag 1978 öffnet endgültig die Tür zu einer größeren Welt. Im legendären U Fleku trifft Jablonski auf Blues, internationale Reisende und eine Freiheit, die es zu Hause nur in homöopathischen Dosen gibt. Es folgen abenteuerliche Tramptouren durch Ungarn, Rumänien und Bulgarien, Nächte irgendwo zwischen Bahnhof, Campingplatz und Kneipe – und die Begegnung mit Stina, einer dänischen Backpackerin. Für die Jungs aus der DDR ist sie praktisch der lebende Beweis dafür, dass man tatsächlich einfach in einen Zug steigen und irgendwohin fahren kann. Doch zurück in Berlin wird aus jugendlichem Übermut schnell bitterer Ernst. Die Überwachung nimmt zu, Jablonskis Vater wird verhaftet und zu zwei Jahren Haft verurteilt. Plötzlich ist die Jugend vorbei und Verantwortung angesagt. Zwischen Lehre, Reisen, Musik, erster Liebe und staatlichen Grenzen versucht Jablonski seinen eigenen Weg zu finden. Stina kommt noch mehrfach nach Berlin, bis die DDR ihre Türen für sie schließt. Ein letztes Wiedersehen in Rumänien führt schließlich zurück nach Berlin – und zu Carola, seiner Arbeitskollegin und seiner ersten wirklich erwachsenen Liebe. „Blues hinter der Mauer“ erzählt von einer Generation, die gelernt hat, mit wenig Freiheit ziemlich viel anzufangen – und dabei trotzdem verdammt viel Spaß zu haben. Eine Geschichte über das Erwachsenwerden in einem Land, in dem selbst ein Reisepass manchmal mehr Fantasie erforderte als ein ganzer Roman. Geschichten von unterwegs. weiter Reiseberichte schreibe ich , weil ich meine Erlebnisse nicht einfach nach der Rückkehr zu den Akten legen möchte. Denn irgendwann habe ich festgestellt, dass selbst die schönsten Erinnerungen mit der Zeit verblassen. Man erinnert sich noch an den Ort, an das große Ganze – aber die kleinen Geschichten verschwinden langsam aus dem Gedächtnis. Und genau die sind es oft, die eine Reise besonders machen. Ein Foto kann festhalten, wie ein Ort aussah. Ein Reisebericht kann dagegen erzählen, wie es sich angefühlt hat, dort zu sein. Deshalb schreibe ich nicht nur über Sehenswürdigkeiten und schöne Landschaften. Mich interessieren die kleinen und manchmal völlig ungeplanten Momente: ein überraschend gutes Essen, ein seltsames Hotel, eine Begegnung mit Menschen, eine falsche Abzweigung oder eine Situation, bei der man zunächst denkt: „Das kann doch jetzt nicht wahr sein!“ – und über die man später herzlich lacht. Beim Schreiben reise ich außerdem ein zweites Mal. Ich sehe die Fotos wieder, erinnere mich an längst vergessene Situationen und entdecke manchmal sogar Dinge, die ich während der Reise gar nicht bewusst wahrgenommen habe. Ich möchte mit meinen Reiseberichten deshalb keine perfekten Urlaubsprospekte schreiben. Wenn etwas großartig war, erzähle ich davon. Wenn etwas enttäuschend war, ebenfalls. Und wenn unterwegs etwas schiefgeht, gehört auch das zur Geschichte. Denn für mich sind es nicht nur die großen Sehenswürdigkeiten, die eine Reise ausmachen. Es sind die Geschichten, die man später noch erzählen möchte. Kamera an. Welt aus. weiter Schon seit vielen Jahren gehört die Kamera auf meinen Reisen ganz selbstverständlich mit ins Gepäck. Nicht etwa, weil jeder Sonnenuntergang für die Ewigkeit festgehalten werden muss – obwohl ich zugeben muss, dass sich davon inzwischen eine ziemlich beachtliche Sammlung angesammelt hat. Vielmehr sind Fotos für mich eine Art Gedächtnisstütze. An eine beeindruckende Landschaft, eine interessante Stadt oder einen ganz besonderen Moment erinnere ich mich vielleicht noch ziemlich gut. Doch viele der kleinen Dinge, die eine Reise erst richtig lebendig machen, verschwinden mit der Zeit irgendwo in den Tiefen des Gedächtnisses. Genau diese Kleinigkeiten möchte ich mit meinen Bildern bewahren. Den Sonnenuntergang, bei dem sofort klar war: Den muss ich fotografieren! Das Essen, bei dem ich zunächst nicht die geringste Ahnung hatte, was da eigentlich auf meinem Teller liegt. Eine Straße, die plötzlich viel schöner aussieht als erwartet. Einen besonderen Ort, an dem ich einfach stehen geblieben bin. Und natürlich auch jene Momente, in denen wir irgendwo herumgelaufen sind und uns ziemlich sicher waren, dass wir gerade ganz bestimmt nicht in die richtige Richtung unterwegs sind. Schaue ich mir solche Bilder Jahre später wieder an, passiert etwas Interessantes: Plötzlich sehe ich nicht mehr nur ein Foto. Vor meinem inneren Auge taucht die ganze Situation wieder auf. Wo wir damals waren, was wir unternommen haben und wie das Wetter war. Manchmal fällt mir sogar wieder ein, was an diesem Tag auf den Tisch kam oder worüber wir herzlich gelacht haben. Ein einziges Bild kann reichen, um eine längst verblasste Erinnerung wieder zum Leben zu erwecken. Deshalb sind meine Reisebilder für mich viel mehr als eine Sammlung schöner Motive. Sie sind mein ganz persönliches Erinnerungsalbum – voller Entdeckungen, Erlebnisse, kleiner Überraschungen und gelegentlicher Irrwege. Sie erzählen davon, was wir gesehen und erlebt haben, was uns begeistert hat und was wir unterwegs manchmal auch überstehen mussten. Bewegte Momente. weiter Auf meinen Reisen filme ich nicht, weil ich unbedingt jeden Moment dokumentieren muss. Ich filme, weil ich weiß, dass vieles von dem, was ich unterwegs erlebe, irgendwann verblasst. Und ein Video schafft es erstaunlich gut, diese Erinnerungen wieder zum Leben zu erwecken. Ein Foto zeigt mir, wie schön ein Sonnenuntergang war. Ein Video erinnert mich daran, wie der Wind damals gepfiffen hat, wie die Wellen rauschten oder wie laut es auf diesem kleinen Markt eigentlich war. Und manchmal hält die Kamera auch Dinge fest, die man im Moment gar nicht so wichtig findet – die Geräusche einer Straße, Menschen, die vorbeilaufen, ein Bus, der sich lautstark durch eine enge Gasse quält oder Heidi, die irgendwo im Hintergrund schon wieder etwas entdeckt hat. Und natürlich filme ich auch die weniger perfekten Momente. Den Gegenwind, der die Frisur endgültig ruiniert. Das Essen, das auf dem Teller wesentlich besser aussah als es geschmeckt hat. Oder diesen Trail, bei dem ich mich irgendwann gefragt habe, welcher Mensch eigentlich auf die Idee gekommen ist, dass das ein schöner Wanderweg sein soll – und warum ich ihm gefolgt bin. Genau das macht für mich den Reiz von Reisevideos aus. Sie zeigen nicht nur, wo ich war, sondern auch ein Stück davon, wie es sich angefühlt hat. Und wenn ich mir Jahre später einen Film ansehe, bin ich plötzlich wieder an diesem Ort. Ich höre die Geräusche, sehe die Landschaft, erinnere mich an Situationen und bekomme dieses ganz bestimmte Gefühl von damals zurück. Meine persönliche Top 20. weiter Im Laufe der Jahre sind so einige Reisekilometer zusammengekommen. Fremde Städte wurden durchstreift, unbekannte Gassen erkundet und Gerichte probiert, deren Namen vorher kaum auszusprechen waren. Dabei habe ich Länder kennengelernt, die mich restlos begeistert haben. Andere wiederum waren ganz nett, müssen aber nicht unbedingt noch einmal auf meiner persönlichen Wunschliste auftauchen. Man muss schließlich nicht alles zweimal machen! Irgendwann kam mir die Frage in den Sinn: Wenn mich jemand danach fragen würde, welches Land mir von allen bisher besuchten am besten gefallen hat – was würde ich eigentlich antworten? Und welche Städte haben es geschafft, dass ich am liebsten sofort wieder die Koffer packen würde? Tja, so einfach ist das gar nicht! Zwischen einem Land, das einen völlig umhaut, einer Stadt, in die man sich auf Anhieb verliebt, und einem Ort, an dem man einfach eine verdammt gute Zeit hatte, liegen manchmal Welten. Außerdem spielt die eigene Tagesform eine nicht zu unterschätzende Rolle. Was gestern noch als Traumziel durchging, kann bei strömendem Regen, geschlossenen Sehenswürdigkeiten und lauwarmem Kaffee plötzlich einiges von seinem Glanz verlieren. Also habe ich mich daran gemacht, meine ganz persönlichen Top 20 zusammenzustellen. Dabei handelt es sich weder um offizielle Weltranglisten noch um wissenschaftliche Auswertungen – und schon gar nicht um die Empfehlungen eines selbst ernannten Reisegurus. Es ist schlicht und einfach meine persönliche Hitparade. Darin finden sich all die Orte, die mich begeistert, überrascht, berührt oder nachhaltig beeindruckt haben. Jeder einzelne hat seine eigene Geschichte, und manche davon werde ich wohl nie vergessen. Wer jetzt wissen möchte, warum ausgerechnet dieses Land ganz oben steht oder jene Stadt einen Platz auf dem Siegertreppchen ergattert hat, darf natürlich gern weiterlesen. Die Gründe verrate ich euch. Meistens jedenfalls. Schließlich soll ein bisschen Spannung auch beim Reisen erlaubt sein! Länder. Küche. Esskultur. weiter Jedes Land hat seine eigene Küche, besondere Spezialitäten und ganz eigene Essgewohnheiten. Ob exotische Gerichte in Asien, mediterrane Köstlichkeiten in Europa oder überraschende Geschmackserlebnisse in anderen Teilen der Welt – Essen erzählt immer auch etwas über die Menschen, ihre Kultur und ihre Geschichte. Ich nehme euch mit auf eine kulinarische Reise durch die Länder, berichte von typischen Gerichten, spannenden Märkten, und unseren persönlichen Geschmackserlebnissen. Dabei verraten ich, was mich begeistert, was überrascht und was man unbedingt probieren sollte. Denn die Welt entdeckt man nicht nur mit den Augen, sondern auch mit dem Gaumen!
- reisevideos | unterwegs
Unsere Reisevideos nehmen dich mit auf unsere Reisen rund um die Welt. Entdecke faszinierende Landschaften, Städte, Sehenswürdigkeiten und besondere Momente und erlebe unsere Reiseziele in bewegten Bildern. Warum Reisevideos spannend sein können. Reisevideos sind für mich die bewegten Beweise dafür, dass ich tatsächlich dort war – und nicht nur aus dem Reiseführer abgeschrieben habe. Ein Foto hält einen Moment fest. Ein Video zeigt dagegen, was wirklich passiert ist: fahrende Autos, wackelige Straßen, tosende Wasserfälle, quakende Frösche und manchmal auch mich, wie ich verzweifelt versuche, die richtige Richtung zu finden. Außerdem bewahren Reisevideos Dinge, die Fotos gnadenlos unterschlagen: Geräusche, Bewegung, Atmosphäre und die kleinen Pannen, die eine Reise erst richtig unvergesslich machen. Und Jahre später ist es herrlich, sich ein altes Video anzusehen und festzustellen: »Ach ja – da waren wir wirklich!« Und manchmal auch: »Warum sind wir da eigentlich hingefahren?« Kurz gesagt: Meine Reisevideos sollen nicht perfekt sein. Sie sollen Erinnerungen lebendig halten – mit allem, was unterwegs dazugehört. Bewegte Momente. Highland Games. Schottland Rund um die Spielstätte sind allerlei Buden, Geschäfte, Imbisse und Fahrgeschäfte aufgebaut. Alles geht sehr familiär zu, dazu überall jetzt schon schöne Dudelsackmusik. Der Wettbewerb der Tänzer und Tänzerinnen ist schon im vollen Gange. Zur Dudelsackmusik, gespielt durch eine einzelne Person müssen die TänzerInnen allein oder zusammen ihre Kunststücke vorführen. Danach wird alles bewertet und es gibt Pokale. Die TänzerInnen - von 6-18 Jahre - sind in Zelten untergebracht, dort können sie entspannen und sich umziehen. Dabei immer die Mutti nebst Gefolge, die aufpasst das alles hübsch aussieht und passt. Dieser Wettbewerb geht übrigens den ganzen Tag. Und immer das gleiche Dudelsacklied (so kommt es mir jedenfalls vor) Wir ergattern noch zwei Stühle und können nun sitzend das Spektakel verfolgen. Zum Beispiel dass Baumstammwerfen. Ein sechs Meter langer Baumstamm muss so geworfen werden, dass er sich um 180° dreht und in Wurfrichtung möglichst gerade liegen bleibt. Aber auch Hammerwurf, Kugelstoßen und ich nenne es mal Eisenhochwurf (dabei muss ein schweres Eisenteil über eine Stange geworfen werden, Höhe so drei-vier Meter).
- #testwebseite | unterwegs
home anzeigeseiten reiseberichte reise-bilder reisevideos top20sights so-schmeckt-die-welt berichte buecher weltkarte
- Persische Getränke | unterwegs
Persische Getränke Up Iran Teheran, Yazd, Esfahan Wir ziehen weiter, jetzt aber wirklich zum Golestan Palast. Vorher kommt uns aber noch ein kleiner Markt mit vielen Ständen in die Quere. Besonders angetan hat uns eine Teestube vor der auch schon viele Menschen sitzen. Als wir so gucken kommt gleich eine junge Frau auf uns zu, erklärt alle Teesorten und fordert uns zum Hinsetzen auf. Wohlgemerkt - sie ist auch ein Gast hier. Dann bestellt sie für uns Feigen-. und Safrantee und freut sich, dass es uns schmeckt. Er ist auch wirklich köstlich. Der Safrantee ist vom ersten Schluck an mein Lieblingstee und ist es bis heute geblieben. Es ist vor allem dieses unverwechselbare Aroma, das mich sofort begeistert hat. Safran schmeckt fein, leicht blumig und angenehm würzig, mit einer warmen, fast honigartigen Note, die dem Tee seinen ganz eigenen Charakter verleiht. mehr
- Braai | unterwegs
Braai Up Namibia Campgrounds
- Ente | unterwegs
Ente Up China Hongkong Es ist laut und es duftet an jeder Ecke nach Essen. Es herrscht ein emsiges, chaotisches Treiben und es ist, im Gegensatz zu Japan schmutzig. So kennen wir Asien von unseren letzten Besuchen. Es hat einen ganz besonderen, eigenen Charme. Wir stoßen auf ein kleines Restaurant in einer Nebenstraße. Wir bestellen eine halbe Ente und krosses Schweinfleisch. Dazu wird kostenlos Wasser serviert. Aber das ist warm und nicht, weil es so lange herum gestanden hat, nein, es wurde extra warm gemacht. Der Kellner sieht uns bei unserer Bitte nach kaltem Wasser ratlos an. Cold Water? Dann versteht er, kaltes Wasser hat er nicht - aber Eiswürfel. Na, dann eben so. mehr
- Mezze | unterwegs
Mezze Up Jordanien Überall
- Yakiniku | unterwegs
Yakiniku Up Japan Osaka Heute Abend wollen wir japanisches BBQ essen. Es gibt spezielle Restaurants, in denen man am Tisch grillen kann. An der Rezeption lasse ich für 19:30 Uhr zwei Plätze bestellen. Sicher ist sicher. Die Wegbeschreibung stimmt natürlich nicht, aber 19:45 Uhr kommen wir, aufgeweicht durch den Regen an. Es empfängt uns ein Rindfleisch geschwängerter Geruch bzw. Qualm. Wir bekommen unseren Platz in einer Ecke, so dass wir nicht ganz so sehr eingeräuchert werden. Auf dem Tisch steht ein Gasgrill und verschiedene Saucen. mehr
- WonTon | unterwegs
WonTon Up China Hongkong Frisch geduscht, deodoriert und gekämmt machen wir uns am Abend auf den Weg in die Wellington Street in Hongkong Island. Unsere treuen Begleiter - der nasse Waschlappen und Wasser - sind immer dabei. Mit der U-Bahn sind wir schnell am Ziel, jetzt noch einmal verlaufen und schon stehen wir vor Mak's Noodle Soup. Typische chinesische Einrichtung, alles ganz hell, einfache Tische und Stühle und ein paar schlürfende Chinesen. Wir essen Wonton Nudelsuppe und Nudeln mit Rindfleisch. Dazu gibt es Tee. Die Kellner sind im Durchschnitt geschätzt 90 Jahre, dementsprechend schnell bewegen sie sich auch.
- Lammkotelett | unterwegs
Lammkotelett Up Griechenland Athen, Rhodos










