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Infos zur aktuellen Reise.

Noch einmal Griechenland. Manche Orte lässt man einfach nicht so schnell wieder los. Griechenland gehört für uns definitiv dazu. Nachdem wir bereits 2023 und 2024 dort unterwegs waren, zieht es uns auch in diesem September wieder für zwei Wochen in dieses wunderbare Land. Warum? Weil uns die Mischung aus Meer, Landschaft, gutem Essen, entspanntem Lebensgefühl und den vielen kleinen Momenten unterwegs einfach immer wieder begeistert. Und außerdem gibt es noch jede Menge zu entdecken. Also: Koffer packen und zurück nach Griechenland!

Mein erstes Buch.

Blues hinter der Mauer ist eine halb autobiografische Geschichte über Jugend, Freundschaft, Musik und den ziemlich komplizierten Versuch, in der DDR frei zu sein. Im September 1977 beginnt für Jablonski mit dem ersten Arbeitstag als Lehrling der Ernst des Lebens – zumindest theoretisch. Praktisch entdeckt er zusammen mit Schwalbe und Audi zunächst lieber die Berliner Kneipenwelt, hört Rolling Stones, Led Zeppelin und Udo Lindenberg und lernt, dass ein Plattenspieler manchmal mehr Freiheit verspricht als jede politische Diskussion. Die erste Reise nach Prag 1978 öffnet endgültig die Tür zu einer größeren Welt. Im legendären U Fleku trifft Jablonski auf Blues, internationale Reisende und eine Freiheit, die es zu Hause nur in homöopathischen Dosen gibt. Es folgen abenteuerliche Tramptouren durch Ungarn, Rumänien und Bulgarien, Nächte irgendwo zwischen Bahnhof, Campingplatz und Kneipe – und die Begegnung mit Stina, einer dänischen Backpackerin. Für die Jungs aus der DDR ist sie praktisch der lebende Beweis dafür, dass man tatsächlich einfach in einen Zug steigen und irgendwohin fahren kann. Doch zurück in Berlin wird aus jugendlichem Übermut schnell bitterer Ernst. Die Überwachung nimmt zu, Jablonskis Vater wird verhaftet und zu zwei Jahren Haft verurteilt. Plötzlich ist die Jugend vorbei und Verantwortung angesagt. Zwischen Lehre, Reisen, Musik, erster Liebe und staatlichen Grenzen versucht Jablonski seinen eigenen Weg zu finden. Stina kommt noch mehrfach nach Berlin, bis die DDR ihre Türen für sie schließt. Ein letztes Wiedersehen in Rumänien führt schließlich zurück nach Berlin – und zu Carola, seiner Arbeitskollegin und seiner ersten wirklich erwachsenen Liebe. „Blues hinter der Mauer“ erzählt von einer Generation, die gelernt hat, mit wenig Freiheit ziemlich viel anzufangen – und dabei trotzdem verdammt viel Spaß zu haben. Eine Geschichte über das Erwachsenwerden in einem Land, in dem selbst ein Reisepass manchmal mehr Fantasie erforderte als ein ganzer Roman.

Neu im Bücherregal.

Seit dem 1. August 2026 ist mein neues Buch fertig. Und ja – ich kann es tatsächlich auch selbst kaum glauben. Nach unzähligen Stunden am Computer, überarbeiteten Kapiteln, verworfenen Ideen und der einen oder anderen Tasse Tee ist aus einer Idee schließlich ein richtiges Buch geworden.  Der Titel lautet: »Was soll denn da schon schiefgehen?«  Ein Satz, den man vermutlich viel zu oft sagt, bevor etwas schiefgeht. Genau darum geht es in meinem Buch: um Geschichten, Erlebnisse, Entscheidungen und Situationen, bei denen man hinterher vielleicht denkt: Das hätte ich mir auch anders vorstellen können. Es geht um Menschen, unterwegs sein, Begegnungen, kleine Katastrophen und große Überraschungen – und natürlich um die Erkenntnis, dass das Leben selten genau nach Plan läuft. Manchmal ist das ärgerlich. Manchmal absurd. Und manchmal ist es genau das, was eine gute Geschichte ausmacht.  Ich habe versucht, das Ganze mit einer gehörigen Portion Humor zu erzählen. Denn wenn man schon mitten im Schlamassel steckt, kann man schließlich auch darüber lachen. Am besten natürlich hinterher.  Ob alles wirklich so passiert ist? Nun ja … das überlasse ich Eurer Fantasie.  Wenn Ihr neugierig geworden sind und wissen möchtet, was denn nun tatsächlich alles schiefgegangen ist, könnt Ihr das Buch hier bestellen. Und vielleicht erkennt Ihr euch in der einen oder anderen Geschichte sogar wieder. Denn seien wir ehrlich: Was soll denn da schon schiefgehen?

R.I.P. Franky.

Es gibt Musiker, die hört man irgendwann einmal. Und es gibt Bands, die begleiten einen ein ganzes Stück durchs Leben. Für mich gehört ZZ Top eindeutig zur zweiten Kategorie. Am 19. und 20. März 1980 sah ich zum ersten Mal ein Konzert der drei Texaner. Schauplatz war die 6. Rocknacht in der Grugahalle Essen. Ich war damals – wie man so schön sagt – noch etwas jünger, aber offenbar schon alt genug, um zu erkennen, dass diese drei Herren etwas ganz Besonderes waren. Seit diesem Abend war ich ZZ-Top-Fan. Und nun ist mit Frank Beard einer dieser Musiker gestorben. Am 17. August 2026 starb der Schlagzeuger im Alter von 77 Jahren auf seiner Ranch in Richmond, Texas, im Kreise seiner Familie. 56 Jahre lang hatte er hinter den Drums von ZZ Top gesessen. Frank Beard war dabei schon eine ziemlich kuriose Erscheinung. Er spielte in einer Band, deren Markenzeichen aus langen Bärten, Sonnenbrillen und texanischem Rock'n'Roll bestand – und ausgerechnet er hieß Beard und hatte keinen. Das Leben besitzt eben manchmal einen ausgesprochen eigenartigen Humor. Aber natürlich war Frank Beard sehr viel mehr als der Mann ohne Bart. Während Billy Gibbons mit seiner Gitarre und Dusty Hill mit seinem Bass vorne auf der Bühne für das unverwechselbare ZZ-Top-Bild sorgten, saß Beard meist etwas weiter hinten. Dort allerdings war er derjenige, der den Laden zusammenhielt. Sein trockener, treibender Rhythmus war ein wesentlicher Bestandteil dieses ganz besonderen ZZ-Top-Sounds. Billy Gibbons bezeichnete ihn nach seinem Tod als einen außergewöhnlich innovativen Schlagzeuger und hob besonders seinen charakteristischen Backbeat hervor. Und was für eine Band das war! „La Grange“, „Tush“, „Cheap Sunglasses“, „Gimme All Your Lovin'“, „Sharp Dressed Man“, „Legs“ – ZZ Top lieferte den Sound für mehrere Jahrzehnte. Blues, Rock, Boogie und eine gehörige Portion texanische Lässigkeit. Dazu die Bärte, die Sonnenbrillen, die Hot Rods und diese völlig überdrehten MTV-Videos. Sie waren cool, ohne sich dabei allzu ernst zu nehmen. Und ich hatte das Glück, sie schon 1980 live erlebt zu haben, wenn auch nur vor dem Fernseher und mit der Gewissheit, sie nie im Leben live sehen zu können. Zum Glück täuschte ich mich und es kam alles ganz anders. Und viele Konzerte die sie in der Zitadelle spielten. Das macht den Tod von Frank Beard für mich noch ein bisschen persönlicher. Wenn man eine Band über Jahrzehnte begleitet, werden deren Musiker irgendwann zu einem Teil der eigenen Erinnerungen. Man verbindet bestimmte Songs mit bestimmten Lebensabschnitten, Konzerten, Freunden und Orten. Und manchmal reicht später ein einziges Schlagzeug-Intro, um einen sofort wieder in eine längst vergangene Zeit zurückzuversetzen. 2021 starb bereits Dusty Hill. Nun ist auch Frank Beard gegangen. Von der legendären Besetzung bleibt damit nur noch Billy Gibbons. ZZ Top will weitermachen – auch das entsprach Beards Wunsch. Aber diese ZZ Top, die ich am 19. und 20. März 1980 in der Grugahalle das erste Mal erlebt habe, bleibt natürlich für immer genau diese drei Typen: Billy, Dusty und Frank. Und irgendwo dazwischen sitzt auch ein Stück meiner eigenen Musikgeschichte. Danke, Frank. Für den Rhythmus. Für die Musik. Und für viele Jahrzehnte ZZ Top. Rest in Peace, Mr. Beard.
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