Strandspaziergang – Kochkurs
- Holger Schweitzberger

- 19. März 2019
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 9. Juli 2023
30. Juli 6:00 Uhr entschließe ich mich, eine kleine Mountainbike Tour zu machen. Jetzt ist es noch schön kühl und ich muss hoffentlich nicht zu sehr schwitzen. Nach einer Stunde bin ich wieder da, nachdem ich durch die kleinen Dörfer geradelt bin, in denen gerade der Tag mit den obligatorischen Reis- und Fleischgerichten begonnen wurde. Kleine Jungen trieben ihre Ochsen auf die Felder und Bauern pflügten schon ihr Land. Genauso wie man sich es von einem asiatischen Dorf vorstellt.


Nach dem Frühstück wollen wir ein bisschen am Strand entlanglaufen. Als wir zum selbigen kommen, erwartet uns schon der strandeigene Hund und begleitet uns. Er hat ziemlich Hunger, leider haben wir nichts dabei, trotzdem weicht er uns nicht von der Seite. Naja, dann kommt er eben mit.
Auf dem Weg kreuzen wir mehrere Hundereviere und es gibt ganz schön heftige Kämpfe – dann verlieren wir unseren Kumpel aus den Augen. Nach 50 Minuten erreichen wir unseren Ausgangspunkt wieder und müssen nun erst einmal duschen. Danach wollen wir nun ans Meer und endlich baden und lesen.
Heidi hat ja neue Strandschuhe. Leider ist Moment Ebbe und der Untergrund im Wasser erinnert an Schlick. Also Baden im Pool, Lesen trotzdem am Meer. Unser Kumpel ist immer noch nicht da. Hoffentlich ist ihm nichts passiert.
So froh wir waren, als er bei unserem Spaziergang auf einmal weg war, so besorgt sind wir nun. Unbegründet. Nach ca. 20 Minuten trifft auch er ein. Und legt sich gleich zu uns. Na toll.
Ich gehe lieber zur Massage – Therapie-Massage. Durchgeknetet komme ich nach einer Stunde wieder – jetzt zum Kochkurs. Gestern konnte ich mir drei Gerichte aussuchen, die ich kochen will – Frühlingsrollen, eine Suppe (Namen habe ich vergessen, ist aber meine bisherige Lieblingssuppe) und ein Hauptgericht (Namen habe ich auch vergessen). 13:00 Uhr, der Koch und ich sind bereit.
Die Kochstation ist genau am Eingang des Restaurants aufgebaut. Hoffentlich kommen nicht so viele Gäste. Der Chefkoch ist sehr nett, er zeigt und erklärt mir die ganzen Kräuter und Gemüsearten. Leider werde ich nicht alle in Deutschland bekommen.
Dann legen wir los. Es macht viel Spaß und ich löchere ihn mit vielen Fragen. Das scheint ihm zu gefallen, ich komme mir vor wie bei Alfred Biolek. Wir diskutieren über die verschiedenen Küchen und über Aromazusatz. Davon ist er ein Freund – ich nicht.
Bei jedem Einsatz des Glutamats müssen wir lachen. Die Sorge mit den Gästen war unbegründet, da aber keine Gäste da sind, hat das Servicepersonal genug Zeit, um zuzugucken und Fotos zu schießen.
Also vom Regen in die Traufe. Egal, das Essen ist fertig und ich kann Heidi mit dazu holen und alles verspeisen. Dazu wird uns noch Reis serviert. Alles schmeckt prima und wir verlassen satt das Restaurant. Den Rest des Tages verbringen wir mit faulenzen, Cocktails schlürfen und Fahrrad fahren (am kühlen Abend kann man das wieder wagen).




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