Covid-19 und seine Auswirkungen
- Holger Schweitzberger

- 1. März 2020
- 2 Min. Lesezeit
Im Februar 2020 wird die Welt vom Corona-Virus (Covid-19) befallen. Er beginnt seinen Feldzug in China und hat ab dem 13. März 2020 auch Deutschland fest im Griff.
Ab 17. März 2020 schließen alle Kitas und Schulen erst einmal bis nach Ostern. Bars, Clubs, Theater bleiben geschlossen. Die DEL beendet ihre Eishockey Saison, die Fußball-Bundesliga setzt nach einem Geisterspiel (M'gladbach-Köln) seinen Spielbetrieb aus.
Niemand weiß wie es weiter geht, auch Südamerika (bis auf Chile) schließt ab dem 16.März 2020 seine Pforten für ausländische Gäste bis auf Weiteres.
Wir hoffen indes, das sich alles bis Ende April beruhigt hat, und wir unsere Reise antreten können.
Ab dem 18. März 2020 wird Heidi in einen fünfwöchigen Zwangsurlaub geschickt, die Regale in den Supermärkten erinnern indes an längst vergangene DDR-Zeiten.
Toilettenpapier ist permanent ausverkauft, selbst Amazon hat keine Bestände mehr. Ich frage mich wer solche Mengen hortet, um so eine Situation herauf zu beschwören.
In den Nachrichten und Zeitungen gibt es nur noch ein Thema: das Corona-Virus.
Am 22. März 2020 beschließt die Bundesregierung eine Ausgangsbeschränkung. Dazu gehören u.a.:
SOZIALKONTAKTE
Treffen von mehr als zwei Menschen sind nicht mehr erlaubt. Ausgenommen sind Familien und Menschen, die ohnehin in einem Haushalt zusammenleben. Treffen von bis zu zehn Personen sind nur noch in Ausnahmefällen gestattet, zum Beispiel für Trauerfeiern. Ausgenommen vom strengen Versammlungsverbot sind aber zum Beispiel Zusammenkünfte von Politikern auf Bundes- und Landesebene, der Justiz und Treffen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, Versorgung und Gesundheit.
ABSTANDSGEBOT
Bei jedem Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung ist – soweit möglich – ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen einzuhalten. Öffentliche Verkehrsmittel sind davon ausgenommen, wenn engere Kontakte unvermeidlich sind.
VERKEHR
Der Betrieb des öffentlichen Personennahverkehrs und des Fernverkehrs läuft weiter. Zum Teil sind die Takte im Stadtverkehr eingeschränkt oder Linien entfallen, weil es weniger Fahrgäste gibt. Auch Taxis und Mietwagen stehen zur Verfügung.
EINKAUFEN
Der Einzelhandel für Lebensmittel und Getränke einschließlich Spätverkäufen und Wochenmärkten läuft weiter wie gewohnt. Auch Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsgeschäfte dürfen öffnen. Dazu kommen noch unter anderem Tankstellen, Waschsalons, Zeitungsverkauf und Buchhandel.
FRISEUR
Für Berlin werden nun auch Friseursalons geschlossen sind. Dazu kommen andere Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetik- und Tattoo-Studios sowie Massagesalons.
RESTAURANTS
Sie sind geschlossen. Das gilt auch für Shisha-Bars. Ein Liefer- und Abhol-Service ist aber weiter erlaubt.
Im Mai 2020 kommt es zu den ersten Lockerungen, die Maskenpflicht besteht allerdings weiterhin in Bussen und Bahnen sowie beim Einkaufen.
Wir nehmen wieder erste Kontakte zur Familie auf und sind froh wieder einigermaßen normal miteinander umgehen zu können.
Ende 2020 fällt Deutschland und die Welt wieder in einen kompletten Lockdown.
Die Besuchsregeln werden immer strenger, Schulen und Kitas schließen - anfangs erst einmal bis zum 31. Januar 2021.
Die Infektionszahlen steigen täglich, für Personen ab 80 Jahren stehen ab Anfang Januar 2021 Impfseren zur Verfügung, so dass sie als erste geschützt werden können.
Ab dem 01. Mai 2021 sind auch die Ü60 Bürger Deutschlands impfberechtigt. Allerdings ist die Online Buchung eine Katastrophe. Entweder funktioniert die Webseite nicht oder es können keine Impfdosen angeboten werden.
Ab 01. Juni 2021 besteht die Möglichkeit, die erhaltenen Impfungen in einem digitalem Impfpass festzuhalten. Dadurch muss man nicht mehr den gelben Impfausweis mit sich führen.


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