Das Treiben der Menschen und Händler fasziniert uns immer wieder aufs Neue und als wir eine lange Schlange vor einem Restaurant sehen, beschließen wir - als Ossis haben wir das gelernt - uns auch dazu zu stellen. Acht Minuten später stehen wir an der Kasse, ordern Reis mit Kebap und Lamm.
Danach geht es in die erste Etage an einen Tisch, an dem schon ein Pärchen sitzt. Der Kellner ist nett und fragt ob alles stimmt, was er auf seinem Bestellzettel für uns hat. Ich gucke ihn nur an und lache. Er versteht auch, lacht ebenfalls und bringt unser Essen. Ohne uns aber vorher zu fragen, woher wir kommen und zu erklären, dass er Manchester United Fan ist. Also, so kommen wir nicht ins Geschäft.
Zum Glück können wir bei unseren Nachbarn schon abgucken, wie man den Reis richtig persisch-iranisch isst. Auf dem Reis wird die Orange ausgedrückt, gesalzene Butter, gebacken Tomate, Berberitze, rohe Zwiebel hinzu gegeben und alles vermischt. Es wird mit Gabel und Löffel gegessen, wobei immer ein Teil Reis mit einem Teil Fleisch gegessen wird.





