Meine ganz persönlichen Top 20 – oder: Wo die Welt für mich am schönsten ist.
Iran

Warum der Iran mein Lieblingsland ist
Von allen Ländern, die ich bisher bereist habe, hat der Iran einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen. Warum eigentlich? Die Antwort ist gar nicht so einfach, denn es ist nicht nur die faszinierende Geschichte, die beeindruckende Architektur, die prachtvollen Moscheen oder die orientalischen Basare.
Indien

Warum ich Indien liebe.
Indien ist etwas ganz Besonderes. Kaum ein anderes Land hat mich so gefordert, überrascht, zum Staunen gebracht und manchmal auch an meine Grenzen geführt. Indien ist laut, chaotisch, bunt, widersprüchlich und gelegentlich schlichtweg anstrengend. Und genau das macht es für mich so faszinierend.
Grönland

Grönland ist kein Land, in das man mal eben fährt, um sich ein paar Sehenswürdigkeiten anzuschauen und anschließend gemütlich im Straßencafé zu sitzen.
Schon die Vorstellung von riesigen Eisbergen, gewaltigen Fjorden und einer Landschaft, in der die Natur den Ton angibt, hat etwas Besonderes. Hier ist die Welt größer, rauer und ursprünglicher, als ich es aus Europa gewohnt bin. Und genau das macht für mich den Reiz aus.
USA

Was ich an Amerika wirklich liebe.
Wenn ich alle vier Reisen zusammennehme, dann ist es vor allem diese Freiheit, die mich begeistert. Mit dem Auto unterwegs zu sein, den Tag selbst zu bestimmen und nicht schon vorher zu wissen, was einen hinter dem nächsten Berg erwartet. Natürlich braucht es Planung, gerade bei den riesigen Entfernungen. Aber innerhalb dieser Planung bleibt Raum für spontane Stopps, kleine Umwege und Entdeckungen, die in keinem Reiseführer ganz oben stehen.
Japan

Japan ist ein Land, bei dem ich manchmal das Gefühl hatte, auf einem anderen Planeten gelandet zu sein.
Alles funktioniert irgendwie anders, vieles ist mir fremd, manches verblüfft mich, und gelegentlich stehe ich einfach nur da und frage mich, wie diese Menschen ihren Alltag organisieren. Gleichzeitig gibt es kaum ein Land, in dem mich der Gegensatz zwischen jahrhundertealter Tradition und modernster Technik so fasziniert hat.
Jordanien

Petra allein wäre eigentlich schon Grund genug, nach Jordanien zu reisen.
Diese gewaltige Felsenstadt, deren Bauwerke direkt aus dem rötlichen Sandstein herausgearbeitet wurden, ist einfach überwältigend. Wenn man durch den schmalen Siq läuft und sich am Ende das Schatzhaus zwischen den Felswänden zeigt, versteht man, warum dieser Ort Menschen aus aller Welt begeistert. Und wer glaubt, Petra sei mit einem schnellen Foto erledigt, der irrt gewaltig. Hier kann man stundenlang unterwegs sein und entdeckt trotzdem immer wieder etwas Neues. Manchmal muss man eben etwas langsamer machen – auch wenn mir das nicht immer leichtfällt.
Kanada

Wenn ich an Kanada denke, kommen mir zuerst die Weite, die gewaltigen Landschaften und dieses Gefühl in den Sinn, dass hinter der nächsten Kurve schon wieder etwas völlig Neues warten könnte.
Kanada ist riesig, und selbst auf einer längeren Reise kratzt man eigentlich nur an der Oberfläche. Man kann wochenlang unterwegs sein und hat trotzdem längst nicht alles gesehen. Für jemanden wie mich, der gern mit dem Mietwagen auf Entdeckungstour geht, ist das natürlich ein ziemlich überzeugendes Argument.
Malaysia

Malaysia stand lange Zeit überhaupt nicht auf meiner persönlichen Wunschliste
Ich hatte das Land irgendwie als zu sauber, zu ordentlich und vielleicht auch ein bisschen zu langweilig abgespeichert. Wenn ich an Südostasien dachte, kamen mir eher Thailand oder Laos in den Sinn. Malaysia? Na ja, irgendwann vielleicht einmal.
Schottland

Was mich an Schottland besonders fasziniert, sind die Highlands.
Grüne Täler, gewaltige Berge, dunkle Seen, weite Heideflächen und Straßen, die sich durch eine Landschaft schlängeln, bei der ich am liebsten alle paar Minuten anhalten würde. Hinter jeder Kurve wartet ein neuer Ausblick. Manchmal liegt Nebel über den Bergen, manchmal bricht die Sonne durch die Wolken, und plötzlich sieht die ganze Welt wieder anders aus.
Thailand

Thailand war eines der Länder, die mir gezeigt haben, wie spannend es sein kann, in eine völlig andere Welt einzutauchen.
Als Heidi und ich 2009 dorthin reisten, erwarteten uns goldene Tempel, geschäftige Städte, tropische Landschaften, exotisches Essen und Menschen, deren Alltag sich in vielerlei Hinsicht von unserem unterschied. Und natürlich durfte auch das Meer nicht fehlen. Schließlich sind wir zwar neugierige Reisende, aber gegen ein paar Tage am Strand haben wir bekanntlich nichts einzuwenden.
Griechenland

Was mich an Griechenland besonders fasziniert, ist die Geschichte, die einem praktisch überall begegnet.
In Athen steht man auf der Akropolis und denkt unweigerlich darüber nach, was die Menschen vor Tausenden von Jahren hier geschaffen haben. In Delphi war einst der Mittelpunkt der Welt – zumindest nach damaliger Überzeugung. In Olympia begann eine sportliche Tradition, die bis heute fortlebt. Und auf dem Peloponnes stößt man immer wieder auf Orte, an denen die Vergangenheit noch erstaunlich lebendig wirkt.
Frankreich

Frankreich und ich – das ist eine ziemlich gute Kombination.
Ein Land, in dem man morgens über einen Markt schlendern, mittags in einem kleinen Dorf versacken und nachmittags am Mittelmeer landen kann. Und wenn man sich dabei noch durch ein paar andere Länder bewegt, ohne gleich einen neuen Urlaub beantragen zu müssen, umso besser.
Namibia

Es gibt Länder, in denen man von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten fährt. Und dann gibt es Namibia.
Ein Land, in dem manchmal schon die Straße selbst zum Erlebnis wird, in dem man stundenlang durch eine scheinbar endlose Landschaft fährt und sich fragt, ob hinter der nächsten Kurve überhaupt noch etwas kommt. Und wenn dann doch etwas kommt, ist es oft so beeindruckend, dass ich am liebsten sofort wieder anhalten würde.




























