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Meine ganz persönlichen Top 20 

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White Sands National Park

Der White Sands National Park ist ein Naturwunder, das sich deutlich von den bekannten Landschaften des amerikanischen Südwestens unterscheidet. Statt roter Felsen, brauner Wüstenberge und staubiger Ebenen erwartet einen hier ein scheinbar endloses Meer aus strahlend weißen Dünen. Fast könnte man meinen, mitten in einer verschneiten Landschaft zu stehen – wäre da nicht der tiefblaue Himmel über der Wüste.

Das Besondere: Die Dünen bestehen nicht aus gewöhnlichem Quarzsand, sondern aus Gipskristallen. Durch die besondere Geologie des Gebiets und das trockene Klima hat sich hier das größte Gipsdünenfeld der Welt gebildet. Der helle Sand reflektiert das Sonnenlicht und bleibt optisch erstaunlich kühl und klar, selbst wenn die Umgebung von der Sonne aufgeheizt wird.


Beim Spaziergang durch die Dünen verändert sich die Landschaft mit jedem Schritt. Wind formt ständig neue Wellen und Kämme, während die Sonne feine Schatten auf die weißen Hänge zeichnet. Bäume und andere Orientierungspunkte sind selten. Dadurch entsteht dieses Gefühl von Weite und beinahe völliger Abgeschiedenheit.


Besonders schön ist White Sands am frühen Morgen und am späten Nachmittag. Dann wird das Licht weicher, die Schatten werden länger und die Dünen bekommen eine fast unwirkliche Tiefe. Bei Sonnenuntergang können Himmel und Sand in zarten Rosa-, Violett- und Goldtönen leuchten.


Eine der schönsten Möglichkeiten, den Park zu erleben, ist ein Spaziergang auf einem der markierten Wege, etwa dem Interdune Boardwalk oder dem anspruchsvolleren Alkali Flat Trail. Wer mit dem Auto unterwegs ist, kann außerdem die Dunes Drive entlangfahren und an geeigneten Stellen anhalten, um die Dünen zu Fuß zu erkunden.



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