Meine ganz persönlichen Top 20
4.
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USA


Was ich an Amerika wirklich liebe.
Wenn ich alle meine Reisen in die USA zusammennehme, dann ist es vor allem diese Freiheit, die mich begeistert. Mit dem Auto unterwegs zu sein, den Tag selbst zu bestimmen und nicht schon vorher zu wissen, was einen hinter dem nächsten Berg erwartet. Natürlich braucht es Planung, gerade bei den riesigen Entfernungen. Aber innerhalb dieser Planung bleibt Raum für spontane Stopps, kleine Umwege und Entdeckungen, die in keinem Reiseführer ganz oben stehen.
Ich liebe die Nationalparks, weil sie zeigen, wie vielfältig und überwältigend Natur sein kann. Ich liebe die endlosen Straßen, die kleinen Orte unterwegs und die Aussichtspunkte, an denen man eigentlich nur kurz anhalten wollte – und dann doch viel länger bleibt. Ich mag die amerikanische Begeisterung für große Landschaften und große Geschichten, auch wenn manches bisweilen ein wenig größer ausfällt als unbedingt nötig.
Und ich liebe das Gefühl, nach einem langen Reisetag irgendwo anzukommen, die Schuhe auszuziehen und festzustellen, dass man wieder unglaublich viel gesehen hat. Manchmal tun die Füße weh, die gefahrenen Kilometer waren reichlich, und auf der Kamera befinden sich 300 Bilder, von denen mindestens 250 denselben Felsen zeigen. Aber genau das gehört dazu.
Die USA sind für mich kein Land, das man mit einer Reise erledigt. Dafür sind sie viel zu groß, zu abwechslungsreich und zu voller Gegensätze. Der Südwesten mit seinen roten Felsen ist eine andere Welt als die Rocky Mountains. Yellowstone ist anders als Alaska. San Francisco ist nicht Las Vegas, und New York hat mit einer einsamen Straße im Yukon ungefähr so viel gemeinsam wie ein Bison mit einem Taxi.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum mich Amerika immer wieder begeistert: Man kann zurückkommen und erlebt trotzdem etwas völlig Neues.

