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Meine ganz persönlichen Top 20 

9.

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San Francisco

San Francisco ist für mich eine Stadt zum Entdecken, Schauen und Genießen. Eine Stadt zwischen Hügeln und Meer, zwischen Cable Cars und Wolkenkratzern, zwischen Großstadtleben und kalifornischer Gelassenheit.

Natürlich ist da die Golden Gate Bridge. Dieses gewaltige Bauwerk, das sich über die Bucht spannt und je nach Wetter einmal strahlend rot leuchtet und dann wieder geheimnisvoll im Nebel verschwindet. Man kennt die Bilder, aber davorzustehen ist noch einmal etwas ganz anderes. Dazu die Hügel, die steilen Straßen und die Ausblicke auf die Bucht – San Francisco ist eine Stadt, die man nicht nur besichtigt, sondern ständig aus einem anderen Blickwinkel erlebt.


Und dann sind da die Cable Cars! Diese historischen Straßenbahnen, die sich quietschend und klingelnd die steilen Straßen hinaufarbeiten, gehören für mich einfach zum Stadtbild. Sie sind nicht bloß ein Verkehrsmittel, sondern ein Stück San-Francisco-Gefühl. Wer hier unterwegs ist, merkt schnell, dass die Stadt ihren eigenen Rhythmus hat.


Besonders spannend finde ich die unterschiedlichen Viertel. Am Fisherman's Wharf riecht es nach Meer und frischem Fisch, an den Piers herrscht geschäftiges Treiben, und in Chinatown taucht man in eine ganz andere Welt ein. Dazu kommen die bunten viktorianischen Häuser, kleine Cafés und Straßen, die sich den Hügel hinauf- oder hinunterwinden. Hinter jeder Ecke wartet ein neuer Blick, ein anderes Viertel oder eine Überraschung.


Auch Alcatraz gehört zu San Francisco. Die ehemalige Gefängnisinsel liegt draußen in der Bucht und wirkt schon aus der Entfernung faszinierend. Wenn man sich vorstellt, wie es gewesen sein muss, dort eingesperrt zu sein, während man ringsherum das Wasser und in der Ferne die Stadt sieht, bekommt dieser Ort eine ganz eigene Wirkung. Geschichte wird hier plötzlich sehr greifbar.


Was mir an San Francisco gefällt, ist außerdem die Nähe zum Wasser. Die Stadt wirkt dadurch offener als viele andere amerikanische Metropolen. Man kann am Hafen entlanglaufen, den Schiffen zuschauen und den Blick über die Bucht schweifen lassen. Und obwohl San Francisco eine Großstadt ist, gibt es immer wieder ruhige Momente, in denen man einfach stehen bleibt und die Umgebung auf sich wirken lässt.


Vielleicht ist es genau diese Mischung, die San Francisco für mich so besonders macht: die berühmten Wahrzeichen, die unverwechselbare Architektur, die unterschiedlichen Viertel und das Gefühl, dass die Stadt trotz ihrer Größe eine gewisse Leichtigkeit bewahrt hat. Sie ist amerikanisch, aber anders als viele andere amerikanische Städte. Ein bisschen eigenwillig, ein bisschen nostalgisch und mit einer ordentlichen Portion Charme.


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