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Meine ganz persönlichen Top 20 

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Saguaro National Park

Der Saguaro National Park ist der Inbegriff der Sonora-Wüste. Hier stehen sie überall: riesige Säulenkakteen mit ihren charakteristischen Armen, die sich wie grüne Skulpturen gegen den Himmel abzeichnen. Manche sind mehrere Meter hoch und haben Jahrzehnte, manchmal sogar über ein Jahrhundert gebraucht, um ihre beeindruckende Größe zu erreichen.

Der Saguaro-Kaktus ist das Wahrzeichen des amerikanischen Südwestens. Doch erst in diesem Nationalpark wird deutlich, wie sehr diese Pflanzen die gesamte Landschaft prägen. Sie stehen einzeln auf felsigen Hängen, bilden dichte Kakteenwälder und wachsen zwischen niedrigen Sträuchern und stacheligen Pflanzen. Zusammen mit den Bergen im Hintergrund entsteht ein Landschaftsbild, das man sofort mit Arizona verbindet.


Der Nationalpark besteht aus zwei getrennten Gebieten rund um Tucson: dem westlichen Tucson Mountain District und dem östlichen Rincon Mountain District. Beide haben ihren eigenen Charakter. Im Westen prägen ausgedehnte Saguaro-Bestände und die Berge des Sonora-Wüstenlandschaftsbildes die Szenerie. Im Osten steigt das Gelände bis in höhere, kühlere Höhenlagen an, in denen sich die Vegetation deutlich verändert.


Besonders schön ist der Park am frühen Morgen oder kurz vor Sonnenuntergang. Dann taucht das warme Licht die Kakteen in goldene Farben, während ihre langen Schatten über den Wüstenboden wandern. Wer zu dieser Zeit unterwegs ist, erlebt die Landschaft von ihrer stimmungsvollsten Seite.


Auch Wanderungen lohnen sich. Kurze Wege führen mitten durch die Kakteenlandschaft, längere Routen hinauf in die Berge. Im Frühjahr können nach ausreichendem Regen Wildblumen blühen und der ansonsten kargen Wüste überraschend viele Farben verleihen.



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