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Meine ganz persönlichen Top 20 

12.

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Paris

Paris ist für mich keine Stadt, die ich einmal gesehen habe und damit abhaken kann.

Es ist eher eine alte Liebe, bei der man auch nach Jahren noch Schmetterlinge im Bauch bekommt – und die einen jedes Mal ein bisschen später nach Hause gehen lässt als geplant.


Vielleicht ist es genau das, was Paris mit mir macht: Ich nehme mir vor, ein paar Sehenswürdigkeiten anzuschauen, und am Ende bleibe ich irgendwo in einer kleinen Seitenstraße hängen, beobachte die Menschen, genieße ein Glas Wein und vergesse völlig, was ich eigentlich vorhatte. Paris verführt mich dazu, den Plan einfach Plan sein zu lassen. Und das will bei mir als jemandem, der Reisen gern vorbereitet, schon etwas heißen!


Ich muss hier nicht jeden Tag etwas Neues entdecken und nicht ständig weiterziehen. Manchmal reicht es, einfach da zu sein. Ein bisschen schlendern, gut essen, schauen, staunen – und sich einreden, dass man das französische Lebensgefühl inzwischen einigermaßen verstanden hat. Bis man dann an der nächsten Bäckerei steht und feststellt, dass man doch noch ein Croissant braucht.

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