Meine ganz persönlichen Top 20
17.
#
Norwegen


Majestätische Berge, tief eingeschnittene Fjorde, tosende Wasserfälle und das Meer, das sich zwischen Felsen und Küsten hindurchschlängelt!
Man muss es einfach erleben, am besten draußen, mitten in dieser atemberaubenden Landschaft!
Die Fjorde faszinieren mich besonders. Diese tiefblauen Wasserarme, eingerahmt von steilen Felswänden und mächtigen Bergen, sind einfach umwerfend! Manchmal fährt man stundenlang durch eine Landschaft, bei der man hinter jeder Kurve glaubt, jetzt könne es eigentlich nicht mehr schöner werden. Und dann taucht der nächste Fjord auf, der nächste Wasserfall oder ein kleiner Ort, der sich irgendwo zwischen Bergen und Wasser versteckt. Norwegen übertrifft mühelos immer wieder die eigenen Erwartungen!
Was ich ebenfalls unglaublich schätze, ist die Ruhe. Norwegen muss nicht laut sein, um zu beeindrucken. Im Gegenteil: Gerade die Stille macht einen großen Teil seines Charmes aus. Weit weg vom Trubel, irgendwo an einem See, auf einem Wanderweg oder an einem abgelegenen Küstenabschnitt, kann man wunderbar abschalten. Keine Menschenmassen, kein hektisches Treiben, kein ständiges Müssen. Nur die Natur, der Wind und manchmal das Rauschen eines Wasserfalls. Für mich ist das eine Form von Freiheit, die man im Alltag viel zu selten findet.
Das skandinavische Lebensgefühl begeistert mich. Diese Nähe zur Natur, die gelassene Art und die Vorstellung, dass nicht alles ständig aufregend und spektakulär sein muss. Norwegen wirkt auf mich angenehm entschleunigt. Man nimmt sich Zeit, lässt die Landschaft auf sich wirken und merkt schnell, dass es nicht immer ein großes Programm braucht, um einen Tag zu etwas Besonderem zu machen.
Allerdings hat Norwegen auch eine weniger charmante Seite: die Preise. Ein Restaurantbesuch, ein Bier oder der Einkauf im Supermarkt können schnell dafür sorgen, dass man sich fragt, ob man versehentlich in einer anderen Währung bezahlt. Norwegen ist kein günstiges Reiseland, und das merkt man ziemlich schnell. Aber trotz der hohen Kosten fällt es mir schwer, dem Land deshalb weniger zu mögen. Denn die Erlebnisse, die man hier sammeln kann, sind oft unbezahlbar – zumindest im übertragenen Sinn. Die Aussicht auf einen Fjord, ein einsamer Wanderweg oder ein Wasserfall, der sich donnernd ins Tal stürzt, lassen sich eben nicht in Euro messen.

