Meine ganz persönlichen Top 20
8.
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Monument Valley Navajo Tribal Park


Der Inbegriff des amerikanischen Westens. Wer an endlose Wüstenstraßen, rote Felsen und die Landschaft klassischer Westernfilme denkt, hat wahrscheinlich genau dieses Bild vor Augen: gewaltige Sandsteinformationen, die einsam aus einer scheinbar grenzenlosen Ebene aufragen.
Schon beim ersten Blick auf die berühmten Felsformationen, die Mittens, versteht man, warum dieser Ort so unverwechselbar ist. Die beiden markanten Felsen erinnern an riesige Handschuhe, die aus dem roten Wüstenboden wachsen. Dahinter erheben sich weitere Tafelberge und Felstürme, deren Formen sich deutlich gegen den weiten Himmel abzeichnen.
Was Monument Valley so besonders macht, ist die Kombination aus gewaltigen Dimensionen und beinahe völliger Leere. Es gibt keine dichte Bebauung, keine moderne Skyline und kaum etwas, das den Blick ablenkt. Stattdessen bestimmen die roten Felsen, das wechselnde Licht und die endlose Weite das Bild. Besonders morgens und am späten Nachmittag leuchtet der Sandstein in warmen Rot- und Orangetönen.
Berühmt wurde die Landschaft auch durch zahlreiche Westernfilme. Regisseure wie John Ford machten Monument Valley zu einer ikonischen Kulisse. Selbst wer kein großer Westernfan ist, erkennt diese Szenerie sofort wieder. Man hat fast das Gefühl, gleich müsste ein einsamer Reiter am Horizont auftauchen.
Besonders eindrucksvoll lässt sich das Gebiet auf der 17 Meilen langen Valley Drive erkunden, einer unbefestigten Rundstrecke durch den Park. Unterwegs eröffnen sich immer wieder neue Perspektiven auf die Felsformationen. Alternativ ermöglichen geführte Touren mit Navajo-Guides Einblicke in Bereiche und in die Kultur der Navajo, die Besuchern auf eigene Faust nicht zugänglich sind.
Monument Valley ist kein US-Nationalpark, sondern ein von der Navajo Nation verwalteter Tribal Park. Es gelten eigene Eintrittsregeln und Besuchsbedingungen. Für Ausflüge abseits der öffentlichen Strecke empfiehlt sich eine geführte Tour mit einem Navajo-Guide.


