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Meine ganz persönlichen Top 20 

11.

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Joshua Tree National Park

Verdrehte Bäume, bizarre Felsblöcke, stachelige Kakteen und eine scheinbar endlose Wüstenlandschaft prägen das Bild. Hier sieht die Natur ganz anders aus als in den großen Canyons oder den grünen Berglandschaften des amerikanischen Westens.

Die namensgebenden Joshua Trees sind eigentlich keine gewöhnlichen Bäume, sondern eine besondere Yucca-Art. Mit ihren knorrigen Stämmen und den eigenwillig abstehenden Ästen wirken sie wie Gestalten aus einem Fantasiefilm. Manche stehen einzeln in der Landschaft, andere bilden ganze Gruppen zwischen den Felsen. Gerade im warmen Licht des späten Nachmittags entstehen daraus fantastische Fotomotive.


Riesige Granitblöcke liegen übereinander, als hätte ein Riese sie wahllos in die Wüste geworfen. Besonders bekannt ist Skull Rock, dessen Form an einen Totenschädel erinnert. Wer gern wandert oder klettert, findet zwischen den Felsen zahlreiche Möglichkeiten, die Landschaft aus nächster Nähe zu erkunden.


Ein weiterer Höhepunkt ist der Cholla Cactus Garden. Hier wachsen unzählige Cholla-Kakteen dicht an dicht. Wenn die tief stehende Sonne ihre Stacheln zum Leuchten bringt, wirkt das Feld beinahe golden. Der Aussichtspunkt Keys View eröffnet dagegen einen weiten Blick über die Wüstenlandschaft bis hin zu den umliegenden Gebirgen.


Besonders reizvoll ist der Kontrast zwischen den beiden Wüstenregionen des Parks: Im höher gelegenen Mojave-Teil wachsen die Joshua Trees, während der tiefer gelegene Colorado-Desert-Teil eine andere Vegetation und Landschaft zeigt. Joshua Tree ist also keineswegs überall gleich.



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