top of page

Meine ganz persönlichen Top 20 

1.

#

Iran

Warum der Iran mein Lieblingsland ist

Von allen Ländern, die ich bisher bereist habe, hat der Iran einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen. Warum eigentlich? Die Antwort ist gar nicht so einfach, denn es ist nicht nur die faszinierende Geschichte, die beeindruckende Architektur, die prachtvollen Moscheen oder die orientalischen Basare.

Es sind vor allem die Menschen, die diese Reise unvergesslich gemacht haben. Kaum waren wir angekommen, wurden wir mit einem herzlichen „Welcome to Iran“ begrüßt. Wir wurden zum Essen eingeladen, kamen mit Einheimischen ins Gespräch und erlebten eine Gastfreundschaft, die uns immer wieder überraschte. Manchmal fühlten wir uns tatsächlich wie Popstars.

Ein ganz besonderer Moment war für mich das gemeinsame Singen unter der historischen Pol-e-Chādschu-Brücke in Isfahan. Noch heute bekomme ich Gänsehaut, wenn ich daran denke. Solche Erlebnisse kann man nicht planen – sie passieren einfach und bleiben für immer.

Der Iran hat mir auch gezeigt, wie wichtig es ist, zwischen einem politischen System und den Menschen zu unterscheiden, die in diesem Land leben. Ich möchte nicht unter den dortigen politischen und religiösen Einschränkungen leben. Aber die Menschen, ihre Herzlichkeit, ihre Offenheit und ihre Lebensfreude haben mich tief beeindruckt.

Natürlich waren auch die Kultur, die Landschaften, das Essen und die vielen authentischen Eindrücke Teil dieser Reise. Doch am Ende sind es nicht die Sehenswürdigkeiten, die ein Land zu etwas Besonderem machen. Es sind die Begegnungen und die Gefühle, die man mit nach Hause nimmt.


Der Iran ist mein Lieblingsland, weil ich mich dort als Fremder willkommen gefühlt habe. 


Weil ich Menschen begegnet bin, die mir gezeigt haben, dass die Wirklichkeit oft ganz anders aussieht als das Bild, das wir uns aus der Ferne machen.

Und obwohl ich das Land nicht mit seinen politischen Verhältnissen verwechsle, steht für mich fest: Ich möchte unbedingt wiederkommen. Es gibt noch so viel zu entdecken – und vielleicht auch wieder Menschen, die uns mit einem Lächeln und einem herzlichen „Welcome to Iran“ empfangen.

Manche Reisen sind nach der Rückkehr vorbei. Diese Reise ist es für mich bis heute nicht.

bottom of page