Meine ganz persönlichen Top 20
11.
#
Griechenland


Was mich an Griechenland besonders fasziniert, ist die Geschichte, die einem praktisch überall begegnet.
In Athen steht man auf der Akropolis und denkt unweigerlich darüber nach, was die Menschen vor Tausenden von Jahren hier geschaffen haben. In Delphi war einst der Mittelpunkt der Welt – zumindest nach damaliger Überzeugung. In Olympia begann eine sportliche Tradition, die bis heute fortlebt. Und auf dem Peloponnes stößt man immer wieder auf Orte, an denen die Vergangenheit noch erstaunlich lebendig wirkt.
Ein wesentlicher Grund, warum ich Griechenland liebe, ist natürlich das Essen. Frischer Fisch, gegrillter Oktopus, Souvlaki, Gyros, Salate mit Tomaten und Gurken, dazu Feta, Olivenöl und frische Kräuter. Das ist Küche, die nicht viel Theater braucht, wenn die Zutaten stimmen.
Besonders gern gehe ich auf Märkte und in kleine Fischgeschäfte. Dort bekommt man einen Eindruck vom Alltag und entdeckt Produkte, die nicht eigens für Touristen auf eine Speisekarte geschrieben wurden. 2026 gehörten auch Einkäufe bei Händlern vor Ort und frischer Fisch für das Abendessen zu unseren Urlaubserlebnissen. Wenn dann noch Dill, gutes Olivenöl und ein Glas Ouzo dazukommen, ist die griechische Welt für mich ziemlich in Ordnung.
Und dann sind da die Tavernen. Man sitzt draußen, lässt sich Zeit und schaut den Abend an sich vorbeiziehen. Niemand muss ständig auf die Uhr sehen. Ein Essen darf dauern. Ein Gespräch darf länger werden. Und wenn der Abendspaziergang anschließend dabei hilft, die selbst gesetzte Marke von 10.000 Schritten zu erreichen, kann man das durchaus als sportlichen Ausgleich verbuchen.
Griechenland ist für mich ein Land, in dem ich viele unterschiedliche Arten von Urlaub miteinander verbinden kann. Ich kann historische Stätten besuchen, wandern, durch Städte schlendern, abgelegene Buchten suchen und anschließend einfach ein paar Stunden am Strand verbringen. Ich kann jeden Tag etwas Neues entdecken – oder auch einmal gar nichts tun.

