Meine ganz persönlichen Top 20
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Grand Teton National Park


Hier stehen nicht rote Felsen oder tiefe Schluchten im Mittelpunkt, sondern eine gewaltige Bergkulisse, die sich scheinbar unvermittelt aus einer weiten Ebene erhebt. Die schroffen Gipfel der Teton Range wirken so markant, dass man den Blick kaum von ihnen lösen kann.
Besonders faszinierend ist der Kontrast zwischen den steilen Bergen und der offenen Landschaft davor. Während die Gipfel hoch in den Himmel ragen, ziehen sich im Vordergrund Wiesen, Wälder und Seen durch das Tal. Der Snake River schlängelt sich durch die Landschaft und spiegelt bei ruhigem Wetter die Bergsilhouette wider. An Orten wie Oxbow Bend entstehen dadurch fantastische Fotomotive – vor allem morgens, wenn Nebelschwaden über dem Wasser liegen und die ersten Sonnenstrahlen die Gipfel erreichen.
Auch die Bergseen gehören zu den Höhepunkten des Parks. Am Jenny Lake trifft klares Wasser auf dunkle Wälder und steile Felswände. Wer gern wandert, kann von hier aus verschiedene Wege erkunden und die Landschaft aus nächster Nähe erleben. Schon kurze Spaziergänge eröffnen eindrucksvolle Ausblicke; anspruchsvollere Touren führen tiefer in die Bergwelt hinein.
Mit etwas Glück sieht man Wapitis, Elche, Bisons oder Gabelböcke. Auch Weißkopfseeadler und andere Greifvögel sind hier zu Hause. Gerade in den frühen Morgenstunden und am Abend stehen die Chancen gut, Tiere in der offenen Landschaft zu entdecken.
Ein besonderer Blickfang sind die historischen Gebäude von Mormon Row. Die alten Scheunen und Häuser vor der Kulisse der schroffen Berge verbinden die Geschichte der Besiedlung mit einer der schönsten Landschaften des amerikanischen Westens. Hier treffen menschliche Spuren und gewaltige Natur aufeinander, ohne dass eines dem anderen die Wirkung nimmt.


