Meine ganz persönlichen Top 20
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Badlands National Park


Gesteinsschichten leuchten in Beige, Gelb, Rot und Grau – und sehen aus, als hätte jemand eine riesige Skulpturenlandschaft in die Prärie gesetzt.
Das Besondere an den Badlands ist ihre Entstehung. Wasser, Wind und wechselnde Temperaturen haben über Millionen Jahre weiche Gesteinsschichten abgetragen und dabei ein Gewirr aus Graten, Schluchten und Felsspitzen freigelegt. Die Landschaft verändert sich bis heute, denn die Erosion arbeitet unermüdlich weiter. Was heute ein markanter Felsturm ist, kann in ferner Zukunft schon wieder verschwunden sein.
Besonders eindrucksvoll ist die Fahrt über die Badlands Loop Road. Immer wieder öffnen sich spektakuläre Ausblicke auf die zerfurchten Hügel und die endlose Prärie dahinter. An Aussichtspunkten wie Pinnacles Overlook oder Big Badlands Overlook lässt sich die ungewöhnliche Landschaft besonders gut überblicken. Je nach Licht wirken die Farben mal sanft und pastellartig, mal kräftig und dramatisch.
Doch Badlands ist nicht nur eine Landschaft aus Stein. Zwischen den Felsformationen erstreckt sich die Prärie, in der Bisons, Dickhornschafe, Gabelböcke und Präriehunde leben. Mit etwas Glück begegnet man den Tieren direkt von der Straße aus. Gerade dieser Kontrast zwischen der kargen Felsenwelt und dem Leben in der offenen Graslandschaft macht den Park so reizvoll.
Wer die Landschaft zu Fuß erkunden möchte, findet kurze Wege zu Aussichtspunkten und anspruchsvollere Wanderungen zwischen den Felsformationen. Auf einigen Routen kann man die Schichten und Strukturen aus nächster Nähe betrachten. Dabei sollte man die Sonne und die oft fehlenden Schattenplätze nicht unterschätzen.


