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Meine Romane & Geschichten.

Geschichten begleiten mich schon seit vielen Jahren. Irgendwann wurde aus dem Wunsch, Erlebtes festzuhalten, der Gedanke, daraus ein Buch zu machen. Dass es allerdings mehr als 40 Jahre gedauert hat, bis ich tatsächlich angefangen habe, einen teilweise autobiografischen Roman zu schreiben, hat einen einfachen Grund: Manche Geschichten brauchen Zeit. Abstand, Lebenserfahrung und die Bereitschaft, sich noch einmal mit vergangenen Zeiten und eigenen Erinnerungen auseinanderzusetzen. Heute bin ich an einem Punkt, an dem ich diese Geschichte erzählen möchte – nicht nur, um mich zu erinnern, sondern auch, um eine Zeit festzuhalten, die so nicht wiederkommt. Was daraus entsteht, ist eine Mischung aus persönlichen Erlebnissen, Erinnerungen und Fiktion – und damit vielleicht auch ein kleines Stück meiner eigenen Geschichte.

Was soll da schon schiefgehen?

2026

Was soll da schon schiefgehen?
Ein gemütlicher Fondueabend mit reichlich Rum verändert das Leben von zwei befreundeten Paaren grundlegend. Helge und Nicola sowie Christina und Mika beschließen spontan, gemeinsam eine dreiwöchige Rundreise durch den Westen der USA zu unternehmen. Dass Helge als gewissenhafter Ingenieur die komplette Reiseorganisation übernimmt, scheint zunächst eine hervorragende Idee zu sein. Sein Lieblingssatz 'Was soll da schon schiefgehen?' entwickelt sich jedoch bald zum Leitmotiv einer Kette unglaublicher Missgeschicke. Der Roman verbindet authentische Reiseerlebnisse mit pointiertem Humor, Selbstironie und liebevoll gezeichneten Figuren. Aus einer perfekt geplanten Rundreise wird ein chaotisches Abenteuer voller Pannen, Missverständnisse und überraschender Wendungen. Und immer wieder zeigt sich, dass gerade die unvorhergesehenen Ereignisse die schönsten Erinnerungen hinterlassen.

Lieblingsrezepte – Thüringen, Berlin und die große weite Welt auf dem Teller.

Obwohl ich nun fast 60 Jahre in Berlin beziehungsweise im Berliner Randgebiet lebe und mich inzwischen durchaus als Berliner bezeichnen darf, liegen meine eigentlichen Wurzeln doch ein gutes Stück weiter südlich. Genauer gesagt: im schönen Thüringen – dem grünen Herzen Deutschlands. Thüringen ist mit seinen gut zwei Millionen Einwohnern eines der kleineren Bundesländer und wird, seien wir ehrlich, außerhalb seiner Grenzen manchmal sträflich unterschätzt. Dabei hat dieses kleine Land erstaunlich viel zu bieten: wunderbare Landschaften, nette Menschen, eine bewegte Geschichte – und natürlich eine Küche, bei der man sich manchmal fragt, warum eigentlich nicht längst jeder die Thüringer Spezialitäten zum Weltkulturerbe erklärt hat. Ich bin hier sechs Jahre aufgewachsen und wurde in den folgenden 20 Jahren gründlich sozialisiert. Und zu einer ordentlichen Sozialisation gehört schließlich mehr als Schule, Arbeit und die ersten peinlichen Frisuren. Sie beinhaltet auch die Erkenntnis, dass eine Thüringer Rostbratwurst nicht einfach irgendeine Bratwurst ist, dass Klöße eine Wissenschaft für sich sein können und dass Kartoffeln grundsätzlich eine ziemlich gute Antwort auf fast jede kulinarische Frage darstellen. Die Thüringer Küche hat mich deshalb nachhaltig geprägt. Sie ist bodenständig, herzhaft und meistens ziemlich kompromisslos. Kalorien werden nicht gezählt, sondern gemeinsam gegessen. Und wenn nach dem Essen noch Platz für ein Dessert ist, war das Essen vermutlich nicht gut genug. Aber genau darum geht es in meinem Buch Lieblingsrezepte nicht ausschließlich. Ihr findet hier kein Kochbuch im klassischen Sinne, in dem wird, wie man Wasser zum Kochen bringt und anschließend feststellt, dass Kartoffeln tatsächlich weich werden, wenn man sie lange genug darin liegen lässt. Auch die Anleitung zum Braten eines Schnitzels erspare ich euch – ich gehe einfach einmal davon aus, dass ihr das inzwischen selbst könnt. Stattdessen ist dieses Buch ein kulinarisches Sammelsurium. Eine ganz persönliche Sammlung von Rezepten, die mir begegnet sind, die ich ausprobiert habe, die mir schmecken und die irgendwie zu meinem Leben gehören. Manche haben ihre Wurzeln in Thüringen, andere kommen aus Berlin oder aus ganz anderen Ecken Deutschlands. Wieder andere haben eine deutlich weitere Reise hinter sich und stammen aus Ländern und Kulturen, die mit Thüringen auf den ersten Blick ungefähr so viel gemeinsam haben wie eine Thüringer Bratwurst mit Sushi. Und genau das macht für mich den Reiz aus. Denn Reisen bedeutet für mich nicht nur, fremde Länder zu sehen, sondern auch, sie zu schmecken. Ein gutes Essen kann Erinnerungen wecken, Fernweh auslösen oder einen gedanklich innerhalb weniger Minuten an einen Ort zurückbringen, an dem man vielleicht vor Jahren einmal gesessen hat. Manchmal reicht dafür schon der Geruch bestimmter Gewürze oder der erste Bissen eines Gerichts. So ist Lieblingsrezepte letztlich auch ein kleines Stück Lebensgeschichte geworden. Ein Buch zwischen Heimat und Fernweh, zwischen Thüringer Tradition und internationaler Küche, zwischen Das kenne ich noch von früher und Das müssen wir unbedingt einmal ausprobieren. Und wenn am Ende beim Lesen der eine oder andere Hunger bekommt, dann habe ich vermutlich alles richtig gemacht. Denn Kochen soll schließlich vor allem eines: Spaß machen – und anschließend schmecken.

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